Taberna Romani und Ansitz Romani

Freitagabend. Mit Andreas und Nadia bin ich in der Taberna Romani, Tramins neu eröffnetem Gourmetrestaurant, verabredet. 

Armin Pernstich - Hausherr und Spitzenkoch

Geführt wird dieses von Armin Pernstich. Und weil der ein Kollege von Andreas und mir ist, können wir es natürlich kaum erwarten, sein neues Lokal nicht nur zu sehen, sondern auch zu „ver-kosten“ und zu „er-schmecken“. 

Zu finden ist die Taberna Romani in den original belassenen, ebenerdigen Gewölben des mit viel Bedacht und Sorgfalt restaurierten Ansitz Romani. Die über der Taberna liegenden Stockwerke des Herrenhauses beherbergen die stilvollen Ferienwohnungen. 

Rustikal und ursprünglich empfängt uns die Taberna mit ihrem besonderen Ambiente. Herzstück des Restaurants ist die offene Küche, in der Armin Pernstich, der sein Handwerk in bekannten Sterne-Lokalen erlernt hat, seinen Gästen einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Die Kreationen, die direkt vor unseren Augen entstehen, sprechen für sich. Doch davon später mehr. 

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Holunderblüte

Rund 5-6 Wochen noch, dann ist es laut Blütenkalender wieder Zeit für die Holunderblüte. Doch wenn es so weiter geht, wie es mit der Apfelblüte begonnen hat, dann werden wohl auch die Holunderbüsche in diesem Jahr ihrer Zeit voraus sein. Dann gibt es endlich wieder den beliebten Holunderblütensirup.

Der Holunderblütensaft, auch Hollersaft genannt, wird – unter ständigem Rühren 😉 – aus den Blüten des Schwarzen Holunders (Sambucus nigra) gewonnen und ist der ideale Begleiter auf Wanderungen durch den Südtiroler Frühsommer.

Das Rezept für den Holunderblütensaft (oder das Rezept für Hollersaft mit weniger rühren), ist aber nur eines von vielen. Mit den Blüten und auch aus den Holunderbeeren, die im September und Oktober reif sind, lassen sich schmackhafte und gesunde Leckereien zaubern.

Apropos zaubern: Alten Überlieferungen zu Folge sind die Holunderbüsche die Wohnstätte der guten Geister. Das ist wohl auch der Grund dafür, warum die Büsche zumeist in der Nähe von menschlichen Siedlungen zu finden sind.

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Apfelblüte im Südtiroler Unterland

Vorige Woche glaubte ich noch, dass es noch ein bis zwei Wochen dauern würde bis die Apfelbäume in voller Blüte stehen werden. Heute ist es bereits soweit. Viel früher als üblich überzieht die Apfelblüte das Südtiroler Unterland mit einem weißen Film. Von den Südtiroler Apfelbäumen blüht die Sorte Pink Lady als erste, obwohl ihre Früchte erst sehr spät Ende Oktober reifen.

Besonders fällt dieses Jahr auf, dass die Apfelbaumblüte in den unterschiedlichen Höhenlangen fast gleichzeitig angekommen ist. Blühende Apfelbäume sowohl in Südtirol im Unterland, als auch im Vinschgau sowie im Trientner Val di Non.

Apfelblüte in Südtirol

Frühling in Südtirol

Der Frühling beginnt bekanntlich am 21. März. Bei uns südlichen Südtirolern hat der Frühlingsbeginn aber ein flexibleres – von der Natur vorgegebenes – Datum: die Apfelbaumblüte. Die Apfelblüte bringt den Bauern schlaflose Nächte, da sie die Frostberegnung einschalten „dürfen „, die Wanderer animiert sie zum Wanderurlaub, den Touristikern spült sie so etwas Geld in die leeren Winterkassen und Otto Normalverbraucher hebt sie durch das aufkeimende Leben und ihrer weißen Pracht das Gemüt.

Ganz soweit ist es noch nicht. Die Mandelbäume sind zwar schon verblüht, die Kirschbäume stehen in voller Pracht, die Apfelbäume werden noch vor Ostern blühen, aber sich noch so circa ein zwei Wochen Zeit lassen.

Kirschblüte