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Fotoausstellung “Dolomiten – Das steinerne Herz der Welt”

Cinque Torri - Kletterparadies in den Dolomiten

Unter diesem Titel sind in der Cusanus Akademie in der Bischofstadt Brixen bis zum 17. August 2011 täglich von 10 bis 18 Uhr 50 berührende Fotografien des Meraner Fotografen Georg Tappeiner zu sehen.

Die „Dolomiten bilden eine Serie einzigartiger Gebirgslandschaften von außergewöhnlicher Schönheit“ – So das Welterbe Komitee als Begründung für die Ernennung der 9 Teilgebiete der Dolomiten zu einem Weltnaturerbe. Was das Komitee in Worte fasste, illustrierte der National Geographic Photograph Georg Tappeiner mit seiner Hasslblad in großartigen Momentaufnahmen, einem gekonnten Spiel von Licht und Schatten. Zu Fuß und aus der Luft fängt Tappeiner die verborgene Schönheit der keineswegs nur bleichen Berge ein.

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Abenteuer Südtirol – Spaß und Erlebnis für kleine Südtirol Fans

Reisebericht einer kleinen Familie

Jedes Jahr gibt es ein neues Problem zu bewältigen – wohin soll der alljährliche Familienurlaub gehen? Da wir als junge Familie sowohl auf das Budget, als auch auf die Tauglichkeit der Reiseziele für die Kinder achten müssen, erwartet uns jedes Jahr eine lange Suche. Da die letzten Urlaube sehr pauschal gehalten wurden, sehnten wir uns danach mal eine Individualreise zu machen. Unsere Wahl für dieses Jahr fiel auf Südtirol. Aus Erzählungen von Bekannten hatten wir ein Bild von hohen Bergen, tiefen Tälern, grünen Wiesen und klaren Seen vor Augen. Dieses Naturparadies könnte auch ein riesen Spielplatz für die Kinder sein. Deshalb einigten wir uns schnell auf dieses Naturparadies im nördlichen Italien. Weiterlesen

Das Südtirol-Lied: Wohl ist die Welt so groß und weit

Endlich ist es Frühling geworden in unseren Landen und weil Südtirol gerade in diesen Tagen, wenn die Natur erwacht und sich überall neues Leben regt so besonders schön ist, da ist mir wieder das Südtirol Lied eingefallen. Doch wenn ich so näher darüber nachdenke: Wie sieht es da eigentlich mit dem Text aus? Keine Ahnung. Na da wird eine kleine Recherche fällig.

Aha, da ist es ja und was gleich auffällt: keine einziges Mal wird der Name Südtirol genannt. Ist aber auch kein Wunder, denn als Karl Felderer das Lied in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts schrieb, war die Bezeichnung Südtirol verboten. Doch um welche Heimat sich in dem Lied alles dreht, wird gleich in der ersten Strophe klar, wenn die Ausdehnung Südtirols von Norden nach Süden beschrieben wird:

Wohl ist die Welt so groß und weit
Und voller Sonnenschein,
Das allerschönste Stück davon
Ist doch die Heimat mein:
Dort wo aus schmaler Felsenkluft
Der Eisack springt heraus,
Von Sigmundskron der Etsch entlang
Bis zur Salurner Klaus’.

Wie weit unser schönes Land sich von West nach Ost erstreckt, verrät dann die zweite Strophe, die auch schon die ersten Hinweise auf die wechselvolle Geschichte Südtirols enthält.

Wo König Ortler seine Stirn
Hoch in die Lüfte reckt
Bis zu des Haunolds Alpenreich,
Das tausend Blumen deckt:
Dort ist mein schönes Heimatland
Mit seinem schweren Leid,
Mit seinen stolzen Bergeshöh’n,
Mit seiner stolzen Freud’.

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