Wandern in Südtirol und in den Alpen

Der Zell am See und Karpun Blog hat eine Blogparade ausgeschrieben: 

Warum gehst Du gerne wandern? Schreib über Deine Motivation und Deine Teilnahme wird belohnt!

Da werde ich – nein wir (die beste Freundin von allen ist natürlich auch mit dabei!) – mal mitmachen.

Wanderung hinauf zur Jakobsspitze im Sarntal (Südtirol)

Wanderung hinauf zur Jakobsspitze im Sarntal (Südtirol)

Wir beide sind – wie so viele Südtiroler – begeisterte Wanderer. Unter diewanderer.it kannst du unsere zahlreichen Südtirol Wanderungen nachlesen und anhand von zahlreichen Bildern nacherleben.

Nun aber zu unserer Wander-Motivation:

Ich könnte hier natürlich allgemeine Gründe wie z.B. Natur erleben, vom Alltag erholen, sich in den Bergen entspannen usw. anführen. Das würde in unserem Fall auch wirklich zutreffen. Ich will aber lieber mal genau nachdenken und Gründe abseits dieser Standardmotivationen angeben. Ich mache das für uns beide getrennt, weil wir ganz unterschiedliche Wandermotivationen haben:

Ladies first – Wander-Motivation:

Für die beste Freundin von allen steht sicherlich der Fitness-Aspekt an erster Stelle. Jeden Morgen um 5.30 Uhr in der Früh, noch bevor die Hähne Südtirols krähen, macht sich die beste Freundin von allen auf zum Jogging (in unseren Breiten nennt man das schlicht und einfach Laufen). Das ist bei ihr zu einem Muss geworden, damit ihr Tag entspannt und zugleich energiereich beginnen kann. Jogging auslassen bedeutet bei ihr: körperliches und geistiges Unwohlsein (was für ein Wort!).

Du verstehst schon: ob Wind, Regen, Werktag, Feiertag, körperliche Betätigung im Freien, das muss einfach jeden Tag sein! Es gibt nur ein einziges Mittel um die beste Freundin von allen vom morgendlichen Jogging abzuhalten: wandern. Ist eine Wanderung geplant, dann darf der Morgenlauf und somit der Frühaufstehwahn einmal ausfallen.

Also für die beste Freundin von allen gilt: wandern als Ersatz fürs Jogging und als Allheilmittel gegen Frühaufstehzwang! ;-)

Jetzt ich – meine Wander-Motivation:

Mittlerweile hat sich bei mir eine leichte Blogsucht entwickelt. Unter diewebmaster.it, diesuedtiroler.it und diewanderer.it betreibe ich drei verschiedene Themenblogs, wobei mir der Wandern in Südtirol Blog am meisten am Herzen liegt.  Warum? Das will ich dir anhand einer Kurzgeschichte aufzeigen:

Ich und die beste Freundin von allen sind 80 oder vielleicht sogar 90 Jahre alt. Ein schönes erfülltes Leben, an das wir gerne zurück denken, liegt hinter uns. Die Beine tragen uns leider nicht mehr hinauf auf die geliebten Südtiroler Berge, aber das Gesäß ist noch einsatzfähig. Wir sitzen auf der Bank vor unserem Haus und lassen die Südtiroler Sonne auf unsere weißen Häupter scheinen. Wir schwelgen in Erinnerungen. Ein Tagebuch wäre schön, am besten ein bebildertes multimediales Tagebuch!

Kein Problem! Wir projizieren ein Hologramm (Ja genau ein Hologramm oder so was in der Art. Wird es in 50 Jahren sicherlich geben!) unseres Freizeit- und Wander-Blogs vor uns in die Luft und lassen uns die Wanderberichte vorlesen und die Bilder präsentieren.

Ein Tränchen da, ein Lächeln hier, Erinnerungen erwachen zum Leben.

Der Wanderblog soll also unsere geistige Rente werden! Damit man Rente aber einmal ausbezahlt bekommt, muss man auch was einzahlen! Für mich heißt das: wandern gehen.

Meine Zweit-Motivation ist schneller und einfacher erklärt: die zur Schau Stellung der Wander-Fotos. Mittlerweile bin ich begeisterter Landschafts-Fotograf und möchte die tollen Erinnerungs-Fotos natürlich nicht nur im PC verstauben lassen. Fotos müssen aufgearbeitet, gezeigt und präsentiert werden. Auch dafür muss der Wanderblog her halten.

Also für mich gilt: Wandern als Text und Bild-Quelle für meinen Wanderblog, das unsere geistige Rente werden soll.

7 Gedanken zu „Wandern in Südtirol und in den Alpen“

  1. Aber sicherlich, Urlaubstage fließen im Vermächtnis (Wander-Blog) natürlich immer als ganz besondere Wander-Highlights ein. Bleibt für Zell am See nur zu hoffen, dass nicht so was: Hagel am Monte Lema draus wird ;-)

  2. Hallo Dietmar,

    auf die Gefahr hin, dass ich jetzt mit meinem für Südtirol mit einer kleinen Wichtigkeit behafteten Beitrag in der falschen Rubrik gelandet bin – aber “Erlebenswert” ist das Ganze vielleicht doch. Alles fand seinen Ursprung in Tramin, in dieser lieblichen Gemeinde bescheiden südlich vom Kalterer See gelegen. Über Wochen liegt es in der Luft, viele haben uns belächelt, gar bekrittelt, gar manche glaubten nicht an unsere Idee. Aber jetzt hat es tatsächlich ein Traminer geschafft. Oh nein, weit gefehlt, es ist nicht der berühmt berüchtigte GEWÜRZTRAMINER, der sich da oder dort wieder einmal eine Auszeichnung geholt hat. Nein es ist nicht der Südtiroler Wein, pardon der Traminer Wein, um es hier geht. Und es geht auch nicht um Urlaub in Südtirol, Ferien in Tramin, Wandern in Tramin. Alles hat eine ganz andere, eine etwas ungewohnte Dimension – etwas Gewaltiges ein bisschen für Tramin, ein bisschen für Südtirol wird sich am 5.12.2009 in Bremen ereignen. Richtig geraten, einige Traminerinnen und Traminer werden sich dieses Jahr am 5.12. in Bremen, im hohen Norden Deutschlands aufhalten. Was sie da tun – ja natürlich unseren Wettkandidaten aus Tramin anfeuern.
    Um es auf den Punkt zu bringen: 5.12.09, 20.15 Uhr – “Wetten dass..? Live aus Bremen mit Traminer Wettkandidaten.

  3. Hallo Siegfried,

    danke vielmals für diesen wertvollen Kommentar! Habe mir den Termin in meinen Terminkalender geschrieben. Nach Bremen werde ich zwar nicht fahren können, aber zum Glück gibt es – Gott sei Dank – das nunmehr digitale Tor zu Welt das Fernsehen ;-)

  4. Hallo Dietmar,

    nachdem du ja erst vor nicht allzu langer Zeit geheiratet hast, ist es sowie zu Hause viel schöner und in jeder Hinsicht wärmer. Nebenbei ist es ja so, dass den Wettkandidaten nur 10 Leute begleiten dürfen. Die restlichen Karten sind schon lange verkauft. Das ist eine andere Welt, aber ich bin stolz für Gerold, der sich seit Jahresbeginn mit Fleiß und Behaarlichkeit dieser Geschichte angenommen hat. Ich freue mich für Tramin und für Südtirol, denn bei dieser enorm großen Zuschauerkulisse wird ganz sicherlich auch etwas Positives zurückbleiben. Wenn dem so wäre, hätten wir unser Ziel erreicht.

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