„Dem Heiligsten Herzen Jesu“ – Ein Bund zum Schutz des Landes

Hoch lodernde Flammen, feierliche Atmosphäre und ein immer währendes Gelöbnis. Einst als Signalfeuer für den Aufruf zum gemeinsamen Landsturm weithin sichtbar, sind die Herz-Jesu-Feuer heute vor allem ein Zeichen. Ein Zeichen der Zusammengehörigkeit, der Konzentration auf das Wesentliche und der Wertschätzung unserer Wurzeln.

Herz Jesu Feuer in Form eines Kreuzes auf der Leuchtenburg über dem Kalterer See
Herz Jesu Feuer in Form eines Kreuzes auf der Leuchtenburg über dem Kalterer See

1796 als der Krieg, die bis dahin von ihm unbehelligt gebliebenen Tiroler völlig überraschend traf, haben die einstigen Sonnwendfeuer in Tirol diese neue Bedeutung bekommen. Erneuert hat den Schwur Andreas Hofer. Als seine Truppen siegreich gegen die Übermacht der Bayern und Franzosen kämpften, wurde das Herz-Jesu-Feuer zum Symbol für das, was möglich ist, wenn alle zusammenhalten.

Fronleichnam leitet die Vorbereitungen für die HErz Jesu Feuer ein. Hier der Traminer Hauptplatz nach der Fronleichnam Prozession.
Fronleichnam leitet die Vorbereitungen für die HErz Jesu Feuer ein. Hier der Traminer Hauptplatz nach der Fronleichnam Prozession.

 

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Wissen schafft Hochgefühle

Zum Beispiel in luftigen Höhen bei ungezwungenen Diskussionsrunden zu aktuellen Themen. Oder haben Sie je die Gelegenheit genutzt, von der Turmterrasse des EURAC Centers auf Bozen hinab zu blicken?

Vom 26. Mai an haben Sie nun bis Mitte Juli Gelegenheit im „science cafè“ mitzudenken, mitzudiskutieren und mit zu genießen. Bei einem guten Glas heimischen Weines führt ein professioneller Moderator durch die Themenabende.

Das musikalische Rahmenprogramm, der Blick in die Sterne und die speziellen Cocktails sorgen für eine entspannte Stimmung in luftiger Höhe.

Die Themen sind stets aktuell. Wert gelegt wird bei deren Auswahl vor allem auf den Bezug zum Alltag, wissenschaftliche Relevanz und Informativität.

Hier ein Ausblick auf Themen in diesem Frühsommer:

09.06.2010 Lautlose Worte. Die Sprachen der Gehörlosen
16.06.2010 Verschmutzung ist nicht gleich Verschmutzung. Umwelt in Europa und China
23.06.2010 Gesundheit und Ethik. Wieviel Entscheidungsfreiheit hat der Patient?
07.07.2010 Die elektronische Wahlstimme. Zukunft der Online-Demokratie?
14.07.2010 Bio um jeden Preis? Licht und Schatten des weltweiten Fair Trade

Rund und international – Deutschland und Slowenien in Südtirol

Nun sind sie da! Die Fußballer aus deutschen Landen. Und gewonnen haben sie auch schon. Nicht nur die Begeisterung der Südtiroler Fans sondern auch das Testspiel gegen den FC Südtirol am gestrigen Pfingstmontag auf dem Spielfeld der Sportzone Rungg.

Für Andenkenjäger und Philatelisten wird zum Trainingslager der Nationalmannschaft am Donnerstag (27.05.2010) im Tannerhof der Poststempel „Trainigslager in Eppan“ herausgegeben. Interessierte können ihre Briefe von 9 bis 15 Uhr abstempeln lassen.

Und während die einen schon kickten, reisten die anderen an. Denn nicht nur die deutsche Elf bereitet sich in diesen Tagen in Südtirol auf die WM vor.

Am anderen Ende unseres Landes freut sich die slowenische Nationalmannschaft über hervorragende Trainingsbedingungen auf den Sportanlagen in Reischach. Erst am Pfingstsonntag bezog das Team um Trainer Matjaz Kek Quartier im Hotel Majestics.

Bis zum 3. Juni bringen sich die slowenischen Spieler, deren Qualifikation für die WM in Südafrika an sich schon eine kleine Sensation war, in Südtirol in Form. Ein Freundschaftsspiel gegen den FC Südtirol im Sportpark Reischach ist für den 29. Mai geplant.

Aktuelle Schlecht-Wetter-Tipps

Regen, Regen und nochmals Regen… Das kennt man in dieser Intensität von Südtirol so gar nicht. Und aller Voraussicht nach soll das noch bis zum 20. dieses Monats so weiter gehen.

Was tun?

Die Gelegenheit nutzen, Südtirol einmal wieder von innen zu betrachten. Denn neben den bekannten Indoor-Aktivitäten

einem Wellness-Tag in der Therme Meran,
Badespass im Aquarena in Brixen
Einblicken in die Regionalgeschichte im Archäologiemuseum in Bozen oder
einem Besuch der Dauerausstellung Grödner Holzschnitzkunst Art52

gibt es viele weitere, teilweise noch wenig bekannte Ziele, die einen zweiten und dritten Blick wert sind. Wie wäre es zum Beispiel mal mit

einem Familienausflug in die Eisenbahnwelt Rabland,
einer Reise in die Vergangenheit der Schule im alten Schulgebäude von Tagusens,
einer Flucht aus dem Regengrau hinein in die farbenfrohe Welt der Gesteine im Mineralienmuseum in Teis oder fröhlichem Kletterspass auf den 16,5 Meter hohen Wänden der Dolomitarena in Sexten?

Und nicht vergessen: Am 16.05. ist Tag der offenen Tür in Südtirols Museen. Da gibt es wieder viel zu entdecken und das, ganz ohne Eintritt zahlen zu müssen.

Tramin „plattelt“

Und das schon seit 35 Jahren. Für die 30 Plattler des Vereins ein Grund zu feiern. Darum heißt es am 23. Mai: Schuhplattler Zeit ist’s wieder in Tramin. Los geht es mit dem Frühschoppen ab 10 Uhr.

Bis 17 Uhr zeigen dann Schuhplattlergruppen aus ganz Südtirol schwungvolle Plattleinlagen auf dem überdachten Festplatz. Und ab 18 Uhr sorgen Die Sarner mit ihrer Stimmungsmusik für einen zünftigen Abschluss des Festes.

Sprünge, Drehungen, Ländler-Klänge – wenn’s kräftig klatscht und stampft sind Südtirols Schuhplattlergruppen voll in ihrem Element. Südtirolweit gibt es eine große Anzahl von Vereinen, die dieses Stück Südtiroler Tradition mit Freude am Leben erhalten:

Schuhplattler Tramin
Schuhplattlergruppe Villnöß
Garner Schuhplattler
Schuhplattler Buben Petersberg
Schuhplattlergruppe Zwischenwasser
Schuhplattlergruppe Welschnofen

(Auswahl)

Geschenkideen zum Muttertag

Bald ist es wieder soweit: Am 09. Mai ist Muttertag und damit eine gute Gelegenheit, endlich einmal wieder Danke zu sagen! Für die vielen schönen Stunden, die Unterstützung im Alltag und die aufmunternden Worte in allen Lebenslagen.

Ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch, ein frisch gepflückter Blumenstrauß oder ein selbst gebackener Kuchen sagen mehr als tausend Worte. Und noch schöner wird der Tag, wenn ihn die ganze Familie zusammen genießt.

Zum Beispiel bei einer Waalwegwanderung, im Abenteuerpark von Altenburg, beim Ritterfest auf der Burg Taufers oder bei einem entspannten Picknick im Grünen.

Viele weitere Ideen gibt es, die unsere Mütter spüren lassen, dass man sie schätzt! Beliebt sind Wellnessgutscheine, Wochenendausflüge und ein gemütliches Abendessen in einem ausgewählten Restaurant (ein kleiner Tipp: in Kastelbell ist noch bis zum 15. Mai Spargelzeit, in Terlan gibt es Spargelwochen sogar noch bis Ende Mai).

Burg Taufers lädt zum Ritterfest

Kaum hat der Frühling so richtig Einzug gehalten in Südtirol, beginnen ringsum die Feste. Nach dem Weinwandertag in Kaltern zum Staatsfeiertag (25.04.2010) stehen nun allerorts tolle Feste unter freiem Himmel an. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Familienausflug auf die Burg Taufers? Dort ist nämlich am 08. und 09. Mai großes Ritterfest. Spannung, Spiel, Spaß und Genuss kommen sicher nicht zu kurz bei dieser Entdeckungsreise durch das Mittelalter. Und wem das nicht reicht, der kann gleich noch die Ausstellung „Die Kreuzüge“ besuchen, die auf der Burg Taufers noch bis zum 12.09.2010 zu sehen sein wird.

Frühling auf Südtirols Tellern

Terlaner Spargelwochen, Wildkräuterwochen in Meran und die Kastelbeller Spargelzeit – im April und Mai stehen hier bei uns alle Zeichen auf dem Genuss der frühlingsfrischen Produkte der Jahreszeit. Bekömmliche Spargelgerichte und edle heimische Weine erwarten uns in Terlan und Umgebung bis Ende Mai. Die Kastelbeller Spargelzeit mit dem guten „Weissburgunder“ dauert in diesem Jahr vom 17.04. bis zum 15.05.2010. Am 22.04. eröffnet die Wildkräutergala die Wildkräuterwochen (vom 25.04. bis zum 09.05.2010) in Meran und Lana. Und auch sonst hat die Region im Frühling allerlei kulinarische Höhepunkt zu bieten. Da sei nur an die Blütenfesttage (14.04. bis 26.04.2010) und die Bäuerliche Genussmeile am 24.04.2010 erinnert. Hervorragend verbinden lässt sich so ein Südtiroler Frühlingsmenü mit einem Spaziergang oder einer kleinen Wanderung durch unser schönes Südtirol. Stellt sich eigentlich nur noch eine Frage: Worauf warten wir noch?

Dies und Das über Südtirol und die Südtiroler von Dietmar Mitterer-Zublasing