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Südtirols Süden zwischen Winter und Frühling

Wie schrieb Johann Wolfgang von Goethe in seinem Osterspaziergang:

    „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
    Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
    Im Tale grünet Hoffnungsglück;
    Der alte Winter, in seiner Schwäche,
    Zog sich in raue Berge zurück.

    Von dort her sendet er, fliehend, nur
    Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
    In Streifen über die grünende Flur.“

Ich glaube, in diesem Jahr hat der Winter diese Zeilen des deutschen Dichters wohl ein wenig zu ernst genommen.

Wie es im Süden Südtirols aussieht, wenn sich der Winter in die Berge – genauer gesagt ins Mendelgebirge – zurückzieht und von dort Eis über die grünende Flur  – genauer gesagt das Etschtal rund um Kaltern und den Kalterer See – sendet, das zeigen diese Fotografien vom 12.04.2012.

Aufgenommen auf der Mendelpass-Straße in diesem Frühling nur wenige Tage nach dem Ostersonntag, morgens zwischen 7 Uhr und 7 Uhr 15.

Bilder vom vereisten Frühling auf der Mendel

Ausblick auf den Südtiroler Advent

Der Herbst zeigt sich derzeit von seiner sonnigen Seite. Doch der erste Frost am Morgen lässt den Winter erahnen. In weniger als 4 Wochen ist der 1. Advent! Da lohnt sich ein kurzer Blick auf das, was uns in der Vorweihnachtszeit in Südtirols Süden erwartet:

Das große Los im Überetsch, die Weihnachtsaktion der Eppaner und Kalterer Kaufleute, startet am 12. 11.2011 und endet am 24.12.2011.

Die Krippenausstellung in Eppan-St. Pauls ist vom 26.11.2011 bis zum 06.01.2012 in den Gassen des Weindorfes zu sehen.

Die Weihnachtsmärkte in Südtirols Süden öffnen:

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Südtiroler Herbst – Törggelezeit

Wir sind mittendrin. Mittendrin im Herbst. Mittendrin in der Erntezeit.

Strauben mit PreiselbeermarmeladeDass heißt auch: Adieu schlanke Linie, denn es gibt wieder Deftiges auf den Tisch. Landauf Landab – von Tramin bis Pfalzen, von Villnöss bis Marling – tischen Buschschänke, Gasthäuser, Weinkeller und Restaurants beim traditionellen Törggelen Sauerkraut, Knödel, Hauswürste, Schlachtplatte, Surfleisch, Rippelen, Plattlen und Tirtlen, Strauben und geröstete Kastanien auf. Wer‘s etwas nobler mag, speist Pappardelle mit Kastanien, gönnt sich ein mehrgängiges Kürbismenü oder probiert die verfeinerte Sauerkrautsuppe. Weiterlesen

Magische Orte in Südtirol

Das Südtirol voller magischer Orte ist, weiß man spätestens nach dem ersten Spaziergang. Im 6. Teil der Serie „Magische Orte“ begeben sich auch die Journalisten der PM History einmal mehr in unsere schöne Heimat. Genauer gesagt, hinüber ins Biotop Castelfeder bei Auer, denn es geht um „Heilende Steine“.

Ziel ist die Fruchtbarkeitsrutsche auf dem Plateau des Hügels aus Porphyr. Allein der Blick über das gesamte südliche Etschtal ist eine längere Rast wert. Bereits vor mehr als tausend Jahren rutschten Frauen hier hinunter in der Hoffnung, ihre Kinderlosigkeit zu beenden.

Erwähnt werden in dem informativen Artikel der PM auch die Rutschbahnen bei Elvas, jene am Weg hinauf nach Hocheppan im Süden Südtirols und die Rutsche oberhalb von Kastelbell im Vinschgau.

Nachzulesen ist das Ganze in der Ausgabe 4/2011 Seite 83/84. Warum uns das aufgefallen ist? Weil wir der PM die beiden Fotografien auf Seite 5 und auf Seite 85 zur Verfügung stellen durften. Die Bilder stammen von unserer Wanderung, unserem Spaziergang zwischen Herbst und Winter, durch das Biotop. 😉