Rainhard Fendrich am Kalterer See

Rainhard Fendrich

Das Beste aus 30 Jahren – selten ist das mehr als nur ein Motto. In diesem Fall schon. Beim Abschlusskonzert der Kalterer Seefestspiele 2011, das Rainhard Fendrich gestern Abend im vollbesetzten Lido am Kalterer See bestritt, durfte man „das Beste“ wirklich einmal wörtlich nehmen.

Esprit, Intensität und Wiener Schmäh – der Liedermacher mit echten Entertainerqualitäten – schmunzelnde Seitenhiebe auf ewig lächelnde Kollegen anderer Musiksparten inbegriffen – hat nichts von seinem Biss verloren. Im Gegenteil. Mehr Fendrich geht nicht.

Stimmgewaltig, spontan und publikumsorientiert zeigte der Allrounder, was einen echten Künstler ausmacht. Unterstützt von erstklassigen Musikerkollegen aus seiner Heimat Österreich präsentierte er unter beinahe wolkenlosem Himmel vor der Kulisse der Leuchtenburg eine durchdachte Auswahl aus seinem Repertoire.

Ob nachdenklich mit Es tuat so weh wenn ma verliert, Vü schöner is des G’fühl, Von Zeit zu Zeit, Malibu, Manchmal denk i no an Di und Weus’d a Herz hast wie a Bergwerk; kritisch mit Kein schöner Land, Bussi, Bussi, dem Autofriedhof, Brüder und oder in Partystimmung mit Strada del Sole, Midlife Crisis, Macho Macho und Es lebe der Sport – Rainhard Fendrich überzeugte in allen Tonlagen. Da durfte „I am from Austria“ freilich nicht fehlen.

Gelungen, kann man da nur sagen.

Und auch dem Organisationsteam gehört Respekt gezollt. Perfekt organisiert machte das Konzert im Lido Lust auf mehr. Mehr Fendrich, mehr Kalterer See und mehr Seefestspiele.

Impressionen vom Rainhard Fendrich Konzert am Kalterer See


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